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Ein sehr hoher Qualitätsanspruch und eine einwandfreie ökologische Bilanz schließend sich nicht aus.

Achim Güssgen (FDP): „Die Wetterauer Druckerei handelt vorbildlich.“

Ein sehr hoher Qualitätsanspruch und eine einwandfreie ökologische Bilanz schließen sich nicht aus wie der Bundestagskandidat der FDP, Achim Güssgen, bei einem Besuch der Wetterauer Druckerei in Friedberg-Fauerbach feststellen konnte. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Friedberger FDP, Gernot Obermann, und dem stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Jochen Meier, setzte er bei einem Termin in seinem Heimatort Fauerbach die Reihe der Firmenbesuche in der Wetterau fort.

„In den letzten Jahren hat das Familienunternehmen konsequent in Leistungsfähigkeit und Qualität investiert und damit in die Zukunft“, wie Inhaber Andreas Kugland herausstellte. Zusammen mit der Erweiterung der Produktionsfläche wurde die Firma „auf den neuesten Stand gebracht und ist in die Klasse der modernsten Druckereien aufgerückt.“ Gemeinsam mit Betriebsleiter Michael Breuer stellte er den Gästen von der FDP das Unternehmen vor.

Von besonderem Interesse für Achim Güssgen und seine Begleiter war außer dem Einblick in das aktuelle Produktionsgeschehen natürlich der aktive Beitrag, den das Unternehmen zum Umweltschutz leistet, indem es freiwillig zur Reduktion von CO2 beim Herstellen von Druckprodukten beiträgt. „Das ist in unserer Region bislang einmalig und sollte Schule machen“, so Achim Güssgen, der sich die Wege, die zu einer Emmissionsreduzierung führen, genau erklären ließ. Man hat sich seitens der Druckerei für so genannte FSC-Papiere und CO2 geprüft zertifizieren lassen und kompensiert für jeden Druckauftrag freiwillig die entstandenen CO2-Emissionen. Das ist einmalig in Deutschland. Das für FSC-zertifizierte Papiere verwendete Holz stammt aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Herkünften. Somit wird eine umweltgerechte, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragfähige Waldbewirtschaftung unterstützt. Die Marke wird streng kontrolliert und schließt auch die Verarbeitungskette mit ein.

Es läßt sich nicht vermeiden, daß bei der Herstellung von Druckerzeugnissen CO2-Emissionen entstehen. Die entstandenen Emissionen werden jedoch in der gleichen Menge an anderer Stelle wieder eingespart. Da es für die Atmosphäre nicht relevant ist, an welcher Stelle Emissionen entstehen, können Treibhausgase, die an Ort A entstehen, durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an Ort B wieder ausgeglichen werden. Dies wird dadurch erreicht, da die pro Druckauftrag entstandenen CO2-Emissionen errechnet und durch den Erwerb anerkannter, hochwertiger Emissionsminderungszertifikate nach dem "Gold-Standard"  (entwickelt unter Federführung des World Wide Fund For Nature) kompensiert werden. „Hier wird Umweltschutz als permanenter Prozeß gesehen“, so Achim Güssgen. Er zeigte sich sehr beeindruckt von der Überzeugung mit der Andreas Kugland sein Konzept vertritt und damit dauerhaft seine Verantwortung trägt.

Die hochtechnisierte Druckerei produziert vom Einzeldruck bis hin zu Auflagen im Hunderttausender Bereich. Dies geschieht mit einer variablen Bandbreite an Fertigungsmöglichkeiten sowie der jeweils optimal individuellen Lösung für kleine, mittlere und große Aufträge. Die derzeitige Wirtschaftskrise macht jedoch auch vor dem Druckereigewerbe nicht Halt. Manche Auftraggeber hätten aus reiner Vorsicht ihre Etats für Druckerzeugnisse z. B. im Werbebereich drastisch reduziert. Auch sei der Auftragsrückgang die Folge des Verlustes von Aufträgen beim Kunden selbst. Man erlebt nach Aussage von Andreas Kugland derzeit auch eine Marktbereinigung. Gleichzeitig sieht er das Unternehmen aufgrund seiner Größe und nicht zuletzt aufgrund seines aktiven Beitrages für den Umweltschutz sehr gut gerüstet, um diese Zeit unbeschadet zu überstehen. Dabei spielt auch die Verantwortung für die mehr als zwanzig Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende, eine besondere Rolle. „Jeder dritte Mitarbeiter ist alter als 50 Jahre. Man setzt auf die reiche Berufserfahrung, die durch Schulungen immer wieder aufgefrischt und erweitert wird. „Auch dadurch wird die Stellung der Wetterauer Druckerei im Markt gefestigt und es werden Arbeitsplätze gesichert“ meinte Achim Güssgen. „Es ist nicht selbstverständlich, daß in einem Betrieb durch die Einführung neuer Techniken keiner seinen Arbeitsplatz verliert." Sorgen macht dem alteingesessenen Fauerbacher Unternehmen die Billigkonkurrenz von Druckereien, die ihre Dienste ausschließlich über das Internet anbieten. Die Kunden achten nach Einschätzung von Betriebsleiter Michael Breuer häufig ausschließlich auf den Preis und würden dabei übersehen, daß die Qualität einer Druckerei sich natürlich auch in der Beratung und im Service äußere. Diese Leistung mache sich im Ergebnis eindeutig bemerkbar. „Hier gilt es an die Verbraucher und Auftraggeber zu appellieren, genau abzuwägen, wohin man den Auftrag vergibt. Die mittelständischen Betriebe sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Das dürfen wir nicht vergessen“, so Achim Güssgen.

Die Wetterauer Druckerei feiert in diesem Jahr übrigens ihr 75jähriges Bestehen. Auf eine große Feier will Firmeninhaber Andreas Kugland aber verzichten. „Das investieren wir lieber in den Umweltschutz und die Fortbildung der Mitarbeiter. Davon haben alle mehr.“

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Online seit: 19. Sep. 2009 | Pressemitteilungen |

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